Botschaft – Freitag
Familie 3/8
Die Rolle des Ehemanns 1/2
1. Die hierarchische Stellung des Ehemanns – Epheser 5,23 & 1. Korinther 11,3. Autoritätsquellen:
1. Gott: über allem und jedem;
2. Frau: Sie ist eine Tochter Gottes;
3. Kinder: Sie sind den Eltern anvertraut und tragen die Verantwortung beider;
4. Arbeit: um den Lebensunterhalt zu verdienen;
5. Alles andere: Freunde, Hobbys usw.
2. Gott hat den Ehemann als Familienoberhaupt eingesetzt. Der Ehemann ist das Oberhaupt seiner Familie und wird Gott Rechenschaft ablegen müssen, da er Jesus in der Familie repräsentiert.
Führen bedeutet nicht, den eigenen Willen durchzusetzen, sondern das zu tun, was für die Familie am besten ist, und stets ein Vorbild zu sein.
Wenn keine Einigung erzielt wird, liegt die endgültige Entscheidung beim Ehemann, der dabei stets das Wohl der gesamten Familie und deren Zukunft im Blick hat.
Nicht zu führen, nichts zu tun oder die Führung der Frau/den Kindern zu überlassen, öffnet dem Feind Tür und Tor.
3. FÜHRUNGSSTUFEN
Der Ehemann ist berufen, in seiner Führungsrolle zu wachsen und verschiedene Stufen zu durchlaufen. Auf jeder Stufe muss er sich Respekt verdienen, anstatt ihn einfach einzufordern:
1. Positionsorientierter Leiter: von Gott gegeben;
2. Führungskraft mit Erlaubnis: verdient durch die Liebe zu seiner Frau;
3. Führungskraft mit Verantwortung: verdient durch den Aufbau und die Führung der Familie;
4. Führungskraft mit Verantwortung für die Kindererziehung: verdient durch die Erziehung der Kinder im Glauben an Gott;
5. Führungskraft mit Respekt: höchste Stufe;
Um in seiner Führungsrolle zu wachsen, muss der Ehemann:
1. Seine Frau lieben – Epheser 5,25.28.33
2. Die Ehe gestalten und führen;
3. Die Kinder erziehen;
Liebe bedeutet nicht, alles zuzulassen (schlechte Gesellschaft für Ehefrau und/oder Kinder).
Liebe bedeutet, an das ewige Leben der Menschen zu denken, die zur Familie gehören.
4 – Das Liebeskonto
Jeder Mensch hat ein Liebeskonto im Herzen eines anderen. Auf dieses Konto kann man Geld einzahlen oder abheben.
Der Kontostand kann positiv, negativ oder sogar fast leer sein.
• Wenn positive Einstellungen, gute Taten und gute Worte vorhanden sind, wächst das Guthaben.
• Wenn negative Einstellungen, schlechte Taten und schlechte Worte vorhanden sind, sinkt das Guthaben.
Gottes Gesetz vom Säen und Ernten dient nicht dazu, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Es dient vielmehr dazu, im Leben des Ehepartners zu säen (seine Bedürfnisse zu erfüllen). Männer und Frauen sind unterschiedlich und haben daher unterschiedliche Bedürfnisse.
Die Ehefrau hat emotionale Bedürfnisse, und es ist Aufgabe des Ehemanns, diese zu erfüllen. Zu den weiteren Bedürfnissen gehören:
– Zuneigung (Romantik, Liebesbekundungen, Lob, Bitten um Vergebung, Geschenke usw.);
– Gespräche (Gemeinschaft, Beziehungsaufbau usw.);
– Familiäre Verantwortung (Übernahme der Rolle als Ehemann und Vater);
5 EHEMANN-TYPEN
Es gibt drei Arten von Ehemännern:
a) Der Single-Ehemann: Er kümmert sich nicht um die Familie und denkt nur an seine Freunde und Hobbys;
b) Der Sohn-Ehemann: Er ist zwar anwesend, übernimmt aber nicht die Führung, während die Frau die Familie führt, für sie sorgt und sie erzieht. Manchmal arbeitet er nicht einmal;
c) Der Familienvater: Er ist seiner Familie verpflichtet, präsent und hat die Führung in seiner Familie übernommen.
Die Frau muss verstehen, dass ihr Mann nicht perfekt ist. Er muss seine Führungsqualitäten entwickeln, und das braucht Zeit.