Freitagsbotschaft
Gleichnis vom Sämann Nr. 13/13
Wie man gute Frucht bringt
1. Einleitung / Zusammenfassung der letzten Lektion
Um das Gleichnis vom Sämann zu verstehen, ist es wichtig, das geistliche Gesetz des „Säens, um zu ernten“ (Markus 4,26) zu kennen.
Im Reich Gottes wirkt alles durch Samen: Das Wort ist der Same und das Herz der Boden (Markus 4,14–29). Der Teufel versucht, das Wort am Wurzeln zu hindern, indem er verschiedene Angriffe startet, die wir in den letzten Wochen kennengelernt haben. Doch wer überwindet, wird gute Frucht bringen.
2. Gute Frucht
Um gute Frucht zu haben, muss man die Wurzeln pflegen (Josua 1,8). Dies geschieht durch:
• Gemeinschaft mit Gott;
• Bibelstudium, Bücher, Sonntagsschule usw.;
• Leben nach Gottes Willen und ihn an die erste Stelle setzen;
• Gott dienen.
Markus 4,20
3. Der Weg zu guter Frucht
Es gibt viele Wege auf dieser Welt. Doch nur ein Weg ist gut und führt zu Gott – Jesus.
Der Zugang zu Gott ist allein durch Jesus möglich, den Mittler zwischen Gott und den Menschen (Johannes 14,6). Durch sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung hat er einen Weg eröffnet, der zuvor durch die Sünde versperrt war, damit Menschen mit Gott versöhnt werden können.
a) Den Weg betreten
Um den Weg zu betreten, ist es notwendig, sein Leben Jesus anzuvertrauen und zu erkennen, dass er ist:
-Retter;
-Herr;
Dadurch wird der Mensch wiedergeboren. Gott entfernt den falschen Geist (den Virus der Sünde) und setzt den Heiligen Geist ein.
An dem Tag, an dem du den Weg betrittst, wirst du:
-Kind Gottes (Johannes 1,12);
-Erbe;
– Neue Schöpfung – 2. Korinther 5,17
– Heilig und gerecht – Epheser 1,4
– König und Priester – Offenbarung 1,5
Der Weg besteht nicht nur darin, in die Kirche zu gehen, das Gebet der Errettung zu sprechen, geheilt zu werden und nie wieder etwas von Gott wissen zu wollen.
Den Weg zu gehen bedeutet:
1. Dein Leben Jesus anvertrauen;
2. Die örtliche Gemeinde/Familiengruppe besuchen;
3. Mit Gott leben;
4. Die Taufe empfangen – mit Wasser und im Heiligen Geist;
5. Einen Glaubensweg beschreiten – Kurse für Neugetaufte, Grundlagenkurse, Aufbaukurse;
6. Eine Bibelschule besuchen;
7. Gott dienen (Leitungskurse, Spezialisierungen, Pastor, Bischof usw.);
8. Jünger machen;
9. – Gründung von Familiengruppen und/oder Gemeinden
4. Ermahnung
Für alle, die noch nicht mit Gott leben:
• Übergebt euer Leben Jesus;
• Studiert die Bibel;
• Besucht die Gemeinde;
• Beginnt, Gottes Weg zu gehen.
Für alle, die bereits mit Gott leben:
• Bleibt auf Gottes Weg;
5. Rolle älterer Gläubiger
Gott ruft jeden Gläubigen zum Dienst auf – Epheser 4,11. Zu diesem Dienst gehören:
– Evangelisierung;
– Jüngerschaftsbegleitung;
– Schulung von Dienern;
– Schutz neuer Gläubiger;
– Begleitung in Kursen, Familiengruppen, Taufen und Bibelunterricht.